Das neue und alte Opernhaus

Seit 2010 wird das historische Gebäudeensemble Unter den Linden im Herzen Berlins saniert und zu einem der weltweit modernsten Opernhäuser ausgebaut. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird die Staatsoper auf dem neuesten Stand der Technik sein und baulich sowie funktional einen Spitzenplatz einnehmen. Sie wird vollständig barrierefrei zugänglich sein, eine deutlich verbesserte Akustik bieten und einen hohen Publikumskomfort aufweisen. Die Bühnentechnik wird umfassend modernisiert, die Logistik den modernen Anforderungen eines Repertoirebetriebs angepasst und das Ensemble der Oper erhält Probebedingungen auf höchstem Niveau. Nach siebenjähriger Sanierungszeit, im Oktober 2017, wird die Staatsoper Berlin ihr Stammhaus, das Friedrich der Große der Oper als dauerhafte Heimat errichten ließ, in der historischen Mitte der Stadt neu beziehen und dort im selben Jahr ihr 275. Gründungsjubiläum feiern.

Mehr zur Sanierung des Opernhauses finden Sie auf der Internetseite des Berliner Senats (klicken Sie hier!).

Freunde und Förderer

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1742 steht die Staatsoper Unter den Linden für herausragendes Musiktheater. Heute bringen Maestro Daniel Barenboim, die Staatskapelle Berlin und die erstklassigen Sängerinnen und Sänger Opernvorstellungen und Konzerte von höchstem Niveau auf die Bühne. Die Freunde und Förderer sind ein Teil davon. Rund 1.400 Mitglieder unterstützen mit ihrem Beitrag die Spitzenqualität eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Der Verein fördert unter anderem neue Opernproduktionen, die Junge Staatsoper und die Staatskapelle Berlin. Seine Mitglieder erleben die einmaligen Aufführungen mit den Top-Stars der Opernszene stets auf den besten Plätzen. Auch bei Generalproben, Premierenempfängen, Künstlergesprächen und Mitgliederkonzerten genießen sie eine besondere Nähe zur Staatsoper und ihren Künstlern.

Die Staatsoper im Schiller Theater

Die Staatsoper Berlin zählt zu den traditionsreichsten und künstlerisch bedeutsamsten Bühnen der Welt. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Anspruch, das Repertoire vom Barock bis hin zu Uraufführungen auf musikalisch und szenisch herausragendem Niveau zu präsentieren. Persönlichkeiten wie Giacomo Meyerbeer, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Erich Kleiber, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und Otmar Suitner haben das Haus entscheidend geprägt. Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle Berlin ist seit zwanzig Jahren Daniel Barenboim. Im Sommer 2010 zog die Staatsoper unter ihrem neuen Intendanten Jürgen Flimm ins Schiller Theater nach Charlottenburg.

Während der Sanierung des Opernhauses Unter den Linden können Sie die Vorstellungen der Staatsoper im Schiller Theater. Hier finden Sie den Spielplan der Saison 2016/2017.

Staatskapelle Berlin

Mit ihrer seit 1570 bestehenden Tradition gehört die Staatskapelle Berlin zu einem der ältesten Orchester weltweit. 1742 erhielt das Ensemble mit dem Bau der Königlichen Hofoper durch Friedrich den Großen einen erweiterten Wirkungskreis. Viele bedeutende Musikerpersönlichkeiten leiteten den Opernbetrieb sowie die Konzertreihen des Orchesters. Seit 1992 steht Daniel Barenboim als Generalmusikdirektor an der Spitze des Klangkörpers. Im Jahre 2000 wurde er vom Orchester zum Dirigenten auf Lebenszeit gewählt. Bei zahlreichen Opernvorstellungen und Konzerten in der ganzen Welt beweist das Ensemble immer wieder seine internationale Spitzenstellung.